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Inhaltsverzeichnis

01.08.2013 Gesundheitsminister Bahr macht sich für Impfpflicht gegen Masern stark

Die Zahlen der Masernneuinfektionen unter Kindern steigen in Deutschland wieder an. Besonders schlimm sind die Bundesländer Bayern und Berlin betroffen. In der ersten Jahreshälfte hat sich die Infektionsrate unter Kindern mehr als verachtfacht. Masern können die gefährliche Subakute sklerosierende Panenzephalitis hervorrufen, die tödlich verlaufen kann. Da selbst diese Todesfälle die Eltern nicht von Ihrer Verantwortung überzeugen können, scheint der Schritt von Herrn Daniel Bahr mehr als verständlich. --Helmut Eckardt (Diskussion) 08:27, 2. Aug. 2013 (CEST)

12.07.2013: Zuwanderer aus der Ex-Sowjetunion sind in Deutschland unzureichend sozial abgesichert

Wie der Zentralrat der Juden in Deutschland bereits 2011 festgestellt hat, sind eine große Anzahl jüdischer Zuwanderer aus der Ex-Sowjetunion bei uns in Deutschland akut von der Altersarmut betroffen. Inzwischen haben viele unserer jüdischen Nachbarn einen wichtigen Kulturbeitrag für das jüdische Leben in Deutschland geleistet. Obwohl sie das jüdische Leben in Deutschland sehr bereichern, werden Sie in Zukunft Schwierigkeiten für den Lebensunterhalt haben. Seit 1991 leben sie in Deutschland, viele von Ihnen, sind Holocaust-Überlebende oder ihre Kinder. Deutschland trägt daher eine besondere Verantwortung für diese Menschen. Während die Spätaussiedler, also die Zuwanderer aus dem deutschen Sprach- und Kulturraum eine Sonderstellung einnehmen und bei ihnen Erwerbszeiten in der ehemaligen UDSSR als Versicherungszeit im bundesdeutschen Rentensystem gewertet werden, gilt diese Regelung für unsere jüdischen Mitbürger nicht. Noch sträuben sich die Koalitionsparteien diese Ungleichheit gesetzlich zu beheben. Wenn dies Ungleichbehandlung nicht behoben wird, werden viele diese Zuwanderer aus der Ex-Sowjetunion ein Leben unterhalb der Grundsicherungsbeträge führen müssen. --HelmutEckardt (Diskussion) 07:51, 12. Jul.2013 (CEST)

2.07.2013: Cetuximab in der Therapie von Kopf-Hals-Tumoren

Darmstadt, den 1. Juli 2013 – Kopf-Hals-Tumoren (Squamous Cell Carcinoma of the Head and Neck, SCCHN) sind derzeit die weltweit sechsthäufigste Krebsart – mit steigender Inzidenz. Umso dringlicher ist es, die Prognose der Patienten durch eine möglichst frühe Diagnose und die Optimierung der Therapieoptionen weiter zu verbessern. Auf einem Symposium im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) unter der Leitung von Professor Petra Feyer, Berlin, und Professor Jürgen Debus, Heidelberg, stellten Experten in diesem Zusammenhang aktuelle Studien zur Verträglichkeit und Wirksamkeit von Therapieregimen mit dem EGFR-Inhibitor Cetuximab (Erbitux®) vor.

Professor Jürgen Debus, Heidelberg, zufolge erkranken jährlich weltweit rund 635.000 Menschen an Karzinomen von Mundhöhle, Rachen oder Kehlkopf. Allein in Deutschland treten pro Jahr bis zu 16.000 neue Fälle auf, wobei die Inzidenz insbesondere bei Frauen weiter ansteigt. „Da es bei rund 50 Prozent der Patienten im Laufe der Behandlung zu einem Rezidiv oder einer Metastasierung kommt, ist der Bedarf an wirksameren Therapieoptionen sehr hoch“, erläuterte Debus. Derzeit betrage das 5-Jahres-Überleben bei lokal fortgeschrittenen Tumoren immer noch unter 50 Prozent, während das mediane Gesamtüberleben bei einer rezidivierten oder metastasierten Erkrankung ohne den Einsatz zielgerichteter Therapien sogar nur zwischen drei und sieben Monaten liege. Europäische Awareness Week soll Aufklärung über Erkrankung fördern Wesentlich für die Verbesserung dieser Situation sei eine umfassende Aufklärung über die Ursachen und Symptome von Kopf-Hals-Tumoren, so dass künftig eine frühere Diagnose und Behandlung möglich würden, bemerkte Debus. In der Bevölkerung sei es z. B. kaum bekannt, dass neben Rauchen und Alkohol auch Viren, unzureichende Mundhygiene oder schlecht sitzende Zahnprothesen das Risiko für eine solche Erkrankung erhöhen. „Um die Aufklärung über Kopf-Hals-Tumoren zu verbessern und über Diagnose und Therapieoptionen zu informieren, führt die European Head and Neck Society (EHNS, Europäische Kopf-Hals-Gesellschaft) daher vom 23. bis 27. September erstmals eine europaweite Awareness Week in Zusammenarbeit mit den Landesorganisationen, Ärzten und Selbsthilfegruppen durch“, so Debus.

Welche Therapie beim lokal fortgeschrittenen SCCHN? Gegenwärtige nicht-chirurgische Erstlinienstandards bei lokal fortgeschrittener Erkrankung sind die Radiochemotherapie (RCT) und die Radioimmuntherapie – eine Bestrahlung in Kombination mit Cetuximab. Debus betonte, dass zurzeit keine direkten Vergleichsstudien zur Wirksamkeit und Verträglichkeit beider Regime vorliegen, was die Entscheidung für oder gegen eine dieser Optionen erschwere. Hinsichtlich der Wirksamkeit weise eine 2011 von Levy et al. durchgeführte Analyse jedoch indirekt darauf hin, dass sich beide Standardregime in diesem Punkt nicht unterscheiden.1 „Bei vergleichbarer Effizienz wie die RCT, ist die Kombination aus Radiatio und Cetuximab jedoch durch eine bessere Verträglichkeit gekennzeichnet, die mit einer höheren Compliance einhergeht“, erläuterte Debus.

Eine wesentliche Nebenwirkung der Radiotherapie mit Cetuximab sind Hauttoxizitäten wie radiogene Dermatitis und akneiformes Exanthem. In der derzeit laufenden Phase-IV-Studie HICARE werden Inzidenz und Ausprägung dieser Hautreaktionen im klinischen Alltag untersucht und mit denen aus bisherigen klinischen Studien verglichen. Insgesamt sollen in diese von Prof. Debus geleitete nationale multizentrische Studie 500 Patienten mit lokal fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren eingeschlossen werden, die Cetuximab in Kombination mit einer Strahlentherapie erhalten.2

Cetuximab als Therapiestandard beim rezidivierten/metastasierten SCCHN Standard in der Erstlinie bei Patienten mit rezidivierten/metastasierten SCCHN ist die Kombination von Cetuximab mit einer platinbasierten Chemotherapie, wobei die Gabe des Antikörpers als Erhaltungstherapie bis zum Progress durchgeführt wird. Wie Professor Ulrich Keilholz, Berlin, ausführte, ermöglichte dieses Regime gegenüber der reinen Chemotherapie erstmals seit 30 Jahren eine signifikante Verlängerung des Gesamtüberlebens, ohne zusätzlich die Lebensqualität zu beeinträchtigen.3,4 Im Vergleich zu einer platinbasierten Chemotherapie verbessert sich unter der Kombination zudem die Symptomkontrolle4, z. B. im Hinblick auf Schmerzen oder Beschwerden beim Essen oder Sprechen“, erläuterte Keilholz.

Ob das bestehende Cetuximab-Regime noch weiter bezüglich seiner Wirksamkeit optimiert werden kann, wird gegenwärtig in der multizentrischen Phase-II-Studie CEFCID untersucht. In die Studie sollen insgesamt 180 Patienten mit rezidiviertem/metastasiertem SCCHN eingeschlossen werden.5 CEFCID vergleicht das in der Zulassungsstudie3 verabreichte Schema aus Cetuximab, Cisplatin, 5-FU und anschließender Cetuximab-Erhaltungstherapie mit einem Regime aus Cetuximab, Docetaxel, Cisplatin, 5-FU, wobei Cetuximab ebenfalls bis zum Progress gegeben wird. Die Rekrutierung für diese Studie soll im Jahr 2013 abgeschlossen sein.

Management kutaner Nebenwirkungen – mit einfachen Maßnahmen viel erreichen Dr. Karin Potthoff, Heidelberg, betonte die Relevanz eines adäquaten Nebenwirkungsmanagements – prophylaktisch und reaktiv – beim Einsatz Anti-EGFR-basierter Therapien, um die Lebensqualität und die Compliance der Patienten zu erhalten. Hauptnebenwirkung einer solchen Behandlung ist in den ersten drei Wochen ein akneiformes Hautexanthem, das bei bis zu 87% der Patienten auftreten kann.6 In der Folgezeit entwickeln die Betroffenen eine trockene, empfindliche Haut sowie Rhagaden und Nagelbettentzündungen. Eine Nichtbehandlung der Hautreaktionen könne zu Superinfektionen bis hin zur Sepsis führen.7

Potthoff erläuterte, dass zur Prophylaxe die Gabe eines Tetrazyklin-Antibiotikums über 6-8 Wochen erwogen werden solle. „Außerdem zu beachten sind prophylaktische Basismaßnahmen wie die Verwendung seifenfreier, pH-neutraler Bade- und Duschöle sowie ein ausreichender Sonnenschutz“, so Potthoff. Sollte doch ein akneiformes Exanthem aufgetreten sein, wird aktuell die topische Behandlung mit einem Antibiotikum wie z. B. Nadifloxacin empfohlen. Bei einer weiteren Verschlimmerung des akneiformen Exanthems kann zusätzlich die Behandlung mit einer Hydrocortison-Creme wie z. B. Prednicarbat erwogen werden. Eine weitere individuell mögliche Option zur Prophylaxe, aber auch zur Behandlung der Hautreaktionen, sei die topische Gabe von Vitamin-K1-Creme, die die EGFR-Blockade in den humanen Keratinozyten antagonisiere. Zur begleitenden Behandlung der späteren Nebenwirkungen wie trockener Haut und Pruritus eignen sich Potthoff zufolge Duschöle, harnstoffhaltige Hautlotionen sowie rückfettende Cremes.7 „Mit wenigen einfachen Maßnahmen kann man somit sehr viel beim Nebenwirkungsmanagement von Anti-EGFR-Therapien wie Cetuximab erreichen und so die Patientenzufriedenheit und Compliance deutlich fördern“, fasste Potthoff zusammen.


Quellen: 1 Levy A. R. et al. CMRO 2011; 27(12): 1-7 2 http://clinicaltrials.gov/show/NCT01553032 3 Vermorken J.B. et al. N Engl J Med 2008; 359: 1116-1127 4 Mesia R. et al. Ann Oncol 2010; 21(10): 1967-1973 5 https://www.clinicaltrialsregister.eu/ctr-search/search?query=eudract_number:2008-006923-30 6 Bonner J. A. et al. N Engl J Med 2006; 354: 567-78 7 Potthoff K. et al. Arzneimitteltherapie 2010; 28: 191-8



26.06.2013: Grenzwert für Endosulfan in Zuchtlachs heraufgesetzt

Der Grenzwert für Endosulfan wurde von der EU-Kommission von 5 µg auf 50 µg pro kg Zuchtlachs heraufgesetzt. Die Gesundheitsbehörden der EU und das Fischereiministerium und die Lebensmittelbehörde Norwegens sehen hierin keine Gefährdung für den Verbraucher beim Verzehr von Lachs.

20.06.2013: DGPRÄC gibt Tipps zum sicheren Grillen

Berlin, 20.06.2013 – Die Grillsaison beginnt und der Duft von Steaks und Würstchen liegt in der Luft. Doch es ist Vorsicht geboten. Jahr für Jahr erleiden 4000 bis 5000 Menschen bei diesem Vergnügen Brandverletzungen, teilweise mit lebenslangen Narben. Jeder Zehnte erleidet Verbrennungen mit lebensbedrohlichem Ausmaß. Gefährdet sind besonders Kinder, deren Gefahrenbewusstsein noch nicht entwickelt ist, und alkoholisierte Grillfreunde. „Dabei lassen sich die größten Gefahren mit etwas Aufmerksamkeit vermeiden“, sagt Prof. Dr. Henrik Menke vom Zentrum für Schwerbrandverletzte Hessen am Klinikum Offenbach für die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Ästhetischen und Rekonstruktiven Chirurgen (DGPRÄC).


Grillgerät und geplanter Standplatz Der Grill sollte standsicher und kippfrei aufgestellt sein. Geprüfte Geräte sind an der am Gerät angebrachten Nummer DIN 66077 zu erkennen. Der Standplatz sollte zugfrei und nicht in einem Durchgangsbereich, die Umgebung frei von leicht entflammbaren Materialien sein. Lassen sie den Grillbereich nie ohne Aufsicht!


Verwendung von Brandbeschleunigern Die mit Abstand häufigste Unfallursache ist die unsachgemäße Verwendung von Flüssigkeiten. Spiritus, Alkohol oder gar Benzin sind als Brandbeschleuniger strikt verboten: Kommen diese mit schon glühenden Kohlen in Kontakt, entsteht eine Verpuffung mit explosionsartiger Wirkung bei Temperaturen von über 1000 Grad. Daher ist es ratsam, feste oder pastenartige Grillanzünder zu verwenden. Geprüfte Grillanzünder tragen das Prüf- und Überwachungszeichen DIN 66358.


Fettspritzer und Funkenflug Beim Grillen können Spritzer zu tiefen Brandverletzungen insbesondere an unbedeckten Körperteilen wie Händen, Armen und Gesicht führen. Auch durch einen Funkenflug kann leicht brennbares Material wie Kleidung, Papier oder trockene Pflanzen in der Umgebung des Grills entzündet werden.


Kinder schützen Zu den häufigsten Unfallopfern bei Grillunfällen zählen Kinder. Sie kennen die Risiken des Feuers nicht und sind aufgrund ihrer Körpergröße viel dichter am Gefahrenbereich. Lassen sie Kinder nie ohne Aufsicht im Grillbereich!


Richtig entsorgen Auch nach dem Ende des eigentlichen Grillvorganges droht Gefahr durch noch glimmende Asche auf dem Grillgerät. Die Holzkohlereste dürfen erst nach vollständiger Abkühlung entsorgt werden, am besten in den Hausmüll. Bis dahin sollte auch er abkühlende Grill beaufsichtigt werden.

Was tun im Notfall? Kommt es trotz allem zu Verbrennungen, führt die Kühlung mit kühlem Leitungswasser bei kleineren Verbrennungen zu einer sofortigen Schmerzlinderung. Bei größeren Verbrennungsflächen sollte Wasser aber nicht eingesetzt werden, da sonst eine Auskühlung droht. Sogenannte „Hausmittel“ wie Mehl, Quark oder Zwiebel haben auf Brandwunden nichts verloren. Eine saubere, möglichst sterile Abdeckung und die Anwendung medizinischer, infektionsverhütender Salben sind geeignet. Größere Brandverletzungen oder Verbrennungen an schwierigen Regionen wie Gesicht oder über Gelenken sollten in spezialisierten Kliniken für Brandverletzte behandelt werden. Die Adressen sind allen Notärzten bekannt.


Eine Liste spezialisierter Verbrennungszentren (auch als PDF zum Ausdrucken) finden Sie hier: www.dgpraec.de/verbrennungszentren/

Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen

Langenbeck-Virchow-Haus Luisenstraße 58-59 10117 Berlin

Tel.: 030/28 00 44 50 Fax: 030/28 00 44 59 info@dgpraec.de www.dgpraec.de

14.06.1013: cDNA ist patentierbar

Das Biotech-Unternehmen Myriad hat in den USA vor dem Obersten Gericht einen großen Erfolg errungen. Das Patent für das menschliche BRCA1-Gen sei zwar unzulässig, die zu dem Gen komplementäre cDNA sei aber patentierfähig. Der Aktienkurs des Unternehmens schoss nach der Verkündung des Urteils um mehr als 10% in die Höhe. Das Gericht habe das "intellektuelle Eigentum unter strengen Schutz sichergestellt" erklärte Peter Meldrun, CEO von Myriad. Das Unternehmen habe mehr als 500 zulässige und einklagbare Ansprüche bei 24 Patenten. Damit wird in Zukunft die Formulierung von Patentanträgen bedeutsamer. Es ist also nicht möglich ein menschliches Gen direkt zu patentieren. Es ist aber die cDNA zu dem menschlichen Gen patentierbar. Da alle Interaktionen mit der menschlichen DNA aber die cDNA benötigen, ist der Zugriff auf menschliche DNA ohne die entprechende Lizenz in Zukunft unmöglich. Freuen über das Urteil dürften sich auch Monsanto, Amgen, GlaxoSmithKline die ebenfalls über entsprechende Patente verfügen. Damit ist die weitere Forschung auf dem Gebiet der Genetik auch für die Zukunft sichergestellt.

12.06.2013: Gesundheits-Jugendcamp für junge Patienten mit Schuppenflechte

Hamburg, 11. Juni 2013 - Vom 19. Juli bis zum 21. Juli 2013 veranstaltet der Deutsche Psoriasis Bund e.V. (DPB) in Regensburg ein Gesundheits-Jugendcamp für junge Patienten mit Schuppenflechte im Alter von 15 bis 25 Jahren. Die Teilnahme an diesem spannenden Erlebnis-Wochenende ist kostenlos und beinhaltet An- und Abreise, Unterkunft, Verpflegung sowie fachärztliche Betreuung. Mit fast 6.000 Mitgliedern ist der DPB im deutschsprachigen Raum die größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Schuppenflechte.

Mit dem bereits zum fünften Mal veranstalteten Gesundheits-Jugendcamp unter dem Motto "Gemeinsam Spaß haben" will der DPB erreichen, dass betroffene Jugendliche mehr über ihre Krankheit erfahren und selbstbewusster mit ihr umgehen. Die Teilnehmer können sich intensiv mit Gleichgesinnten in der Gruppe austauschen, zwanglos über ihre Probleme reden und so erfahren, dass sie mit ihrem Leiden nicht allein sind. Sie finden neue Freunde, vernetzen sich untereinander, haben Spaß und kehren mit einer positiven Einstellung in den Alltag zurück. Darüber hinaus stehen ein Hautarzt und ein Psychologe für vertiefende Gespräche individuell zur Verfügung.

"Besonders für Kinder und Jugendliche ist Schuppenflechte körperlich und psychisch sehr belastend. Viele machen in Schule, Freizeit und Beruf immer wieder die Erfahrung von Ausgrenzung, Mobbing und Einsamkeit. Mit unserem Gesundheits-Jugendcamp wollen wir zu einem stärkeren Selbstbewusstsein bei den erkrankten Kindern und Jugendlichen beitragen", sagt der stellvertretende DPB-Vorsitzende Ottfrid Hillmann, der auch das Gesundheits-Jugendcamp in Regensburg leiten wird.

An diesem Juli-Wochenende erhalten die Teilnehmer Antworten auf Fragen wie "Was macht diese Krankheit mit mir?", "Wie lerne ich damit umzugehen?" oder " Wie bewältige ich stressige Situationen?". Die Teilnehmer lernen sich zudem bei sportlichen Aktivitäten wie Kanufahren besser kennen.

Da nur noch wenige Plätze frei sind, ist eine schnelle Anmeldung erforderlich. Anmeldeschluss ist der 21. Juni 2013. Anmeldungen nimmt der Deutsche Psoriasis Bund e.V., Seewartenstraße 10, 20459 Hamburg, Telefon: 040 - 22 33 99 0 und Email: info@psoriasis-bund.de entgegen. Bei Teilnehmern unter 18 Jahren ist das Einverständnis der Erziehungsberechtigten notwendig. Das Gesundheits-Jugendcamp wird durch finanzielle Unterstützung der Firma Pfizer ermöglicht.

Kontakt: Ottfrid Hillmann (Leiter des Jugendcamps, Telefon 0211 - 9345446) Rieke Möhring (Geschäftsstelle Hamburg, Telefon 040 - 22 33 99 0)

6.6.2013: 2. Deutschen Patientenkongress Depression" am 1. September 2013

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe veranstaltet gemeinsam mit dem Deutschen Bündnis gegen Depression und der Deutschen DepressionsLiga zum zweiten Mal den Patientenkongress Depression in Leipzig - Bis zu 1.500 von Depression Betroffene, Angehörige und Interessierte werden erwartet - Moderiert wird die Veranstaltung von Entertainer Harald Schmidt.

Jeder zweite Deutsche hat mindestens ein Mal in seinem Leben mit Depressionen zu tun - als Betroffener oder Angehöriger. Insgesamt leiden in Deutschland derzeit ca. vier Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression. Vom Auftreten erster Symptome bis hin zu einer erfolgreichen Behandlung vergehen aber oft noch Jahre. Hilfe und Aufklärung für Betroffene und deren Angehörige ist dringend erforderlich. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe lädt zum "2. Deutschen Patientenkongress Depression" ein, einem deutschlandweit einmaligen Forum. Am Sonntag, 1. September 2013, werden bis zu 1.500 Gäste im Gewandhaus in Leipzig erwartet. Moderiert wird der Kongress erneut vom Schirmherrn der Stiftung, Entertainer Harald Schmidt: "Depression ist eine Krankheit ohne Lobby und alles andere als lustig. Je mehr jeder einzelne über die Krankheit weiß, umso besser kann er damit umgehen." Das Ziel der unabhängigen und gemeinnützigen Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist es, Depressionen zu erforschen, Wissen weiter zu geben und Betroffenen zu einer besseren Behandlung sowie mehr Akzeptanz in der Gesellschaft zu verhelfen. Stiftungs-Vorstand Prof. Dr. Ulrich Hegerl: "Fehlendes Wissen in der Bevölkerung führt zu Angst und Stigmatisierung. Dabei ist die Depression eine der häufigsten Volkskrankheiten und kann jeden treffen."

Die Mehrheit der jährlich 10.000 Suizide und 150.000 Suizidversuche in Deutschland geht auf oft nicht optimal behandelte Depressionen zurück. Grund ist mangelndes Wissen aber auch Scham der Betroffenen. "Mit Hilfe des Patientenkongresses wollen wir den derzeit mehr als vier Millionen Depressionskranken in Deutschland - zu deren Krankheitsbild eher der Rückzug aus Leben und Gesellschaft gehört - eine Stimme geben", ergänzt Prof. Ulrich Hegerl, der die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig leitet.

Der Kongress in Leipzig beginnt am 1. September um 10:00 Uhr. Das vielseitige Programm hält neben zahlreichen Vorträgen und Workshops von Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten, wie z.B. Bestseller-Autor Dr. Manfred Lütz ("Irre! Wir behandeln die Falschen"), eine Abendveranstaltung in der nahegelegenen Moritzbastei sowie viele weitere Überraschungen für seine Besucherinnen und Besucher bereit. Im Rahmen des Kongresses findet auch in diesem Jahr der Fotowettbewerb "Wege aus der Depression" statt. Die Besucher erwarten zudem die Verleihung des Carlsson Wedemeyer-Förderpreises sowie erstmalig des "Deutschen Medienpreises Depressionshilfe". Das komplette Kongressprogramm mit weiterführenden Informationen und die Anmeldung finden Sie unter: www.deutsche-depressionshilfe.de/kongress.

5.6.2013: ISPRES BERLIN 2013

Die Internationale Gesellschaft für Plastische Regenerative Chirurgie (ISPRES) tagt im Rahmen des zweiten Kongresses am 7.-9. Juni 2013 im Steigenberger Hotel im Zentrum Berlins mit der Unterstützung des Weltverbandes für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (IPRAS), des übergeordneten Dachverbands. Der 2. ISPRES Kongress ist eine der wichtigsten internationalen wissenschaftlichen Veranstaltungen auf dem Gebiet der Regenerativen Chirurgie.


Teilnehmer der Konferenz ISPRES Berlin 2013 werden einen Paradigmenwechsel in der Plastischen Chirurgie und dessen Auswirkungen auf andere medizinische Fachrichtungen erleben. Dabei steht der Einsatz von Fettgewebe für die Regeneration und für den Ersatz von Weichteilen im Vordergrund. Dieser regenerative Ansatz ist nicht länger ein Traum der Zukunft, sondern wird immer mehr zum Bestandteil gängiger Behandlungsmethoden.




Sydney Coleman, der Präsident des Kongresses ISPRES 2013, ist der Arzt, der zum ersten Mal die erstaunliche regenerative Potenz von Fetttransplantaten und der darin enthaltenen Stammzellen beobachtete. Unter seiner Leitung wurde ein wissenschaftliches Programm zusammengestellt, das zum Ziel hat,
 „die Wissenschaft hinter der Fett-Transplantation, zu den Stammzellen aus Fettgewebe und der Rolle der Wachstumsfaktoren zu erklären“. Dazu gehören Anwendungen zur Verjüngung von Gesicht, Hals und Händen, zur Brustvergrößerung, zur Brustrekonstruktion nach Brustkrebs, zur Korrektur von Brustfehlbildungen, zum Ausgleich von Gewebsdefekten nach Tumoroperationen oder Verletzungen, zur Behandlung von Bestrahlungsschäden, von Stimmband-Verletzungen und weitere künftige Behandlungsoptionen.


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